
27.10.2009
NSK formt „European Industrial Business Unit“
Größere Kundenorientierung, umfassende Engineering-Unterstützung: Wälzlager und Lineartechnik aus einer Hand.
NSK hat mit Wirkung zum 1.10.2009 die bisherigen Geschäftsbereiche Wälzlager und Lineartechnik in der „European Industrial Business Unit“ zusammengefasst.
Die neue Geschäftseinheit wird von Dr. Jürgen Ackermann geleitet, den europaweiten Vertrieb verantwortet Dipl.-Ing. Volker Polonyi.
Bisher waren die Produktbereiche der Wälzlager und der Lineartechnik in separaten „Business Units“ organisiert, die weitgehend eigenständig am Markt agierten. Diese Zweiteilung wird aus gutem Grund aufgegeben. Dr. Jürgen Ackermann, Managing Director der neuen „European Industrial Business Unit“: „Immer mehr Kunden setzen sowohl Wälzlager als auch Linearsysteme von NSK ein. Sie haben nun – nach dem Leitgedanken des ´One face to the customer´ – einen zentralen Ansprechpartner. Das vereinfacht die Zusammenarbeit.“
Die Zusammenlegung der beiden Geschäftseinheiten erfolgte auch aus dem Grund einer stärkeren Kunden- und Branchenorientierung. Dipl.-Ing. Volker Polonyi, Geschäftsführer Vertrieb der European Industrial Business Unit: „Wir verfügen über sehr tiefes Branchen-Know-how in unseren Kernmärkten. In einigen dieser Branchen wie z.B. dem Werkzeugmaschinenbau, der Stahlindustrie, der Montage- und Handhabungstechnik und der Lebensmitteltechnik kommen sowohl unsere Wälzlager als auch unsere Linearsysteme zum Einsatz und wir können unsere Branchenkompetenz nun besser bündeln.“
Das geschieht auch vor dem Hintergrund, dass die Anforderungen an die Produkte immer höher werden. Dr. Jürgen Ackermann: „Unsere Engineering- Dienstleistungen und unsere Kompetenzen in Kerntechnologien wie Werkstofftechnik, Tribologie und Mechatronik sind immer stärker gefragt, die Zusammenarbeit mit den Entwicklungsabteilungen unserer Kunden wird stetig intensiver.“ In diesem Zusammenhang ist auch die Vergrößerung des „European Technology Centers“ in Ratingen zu sehen, das in den kommenden Monaten nochmals deutlich erweitert wird. Hier sind die europäischen Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten von NSK konzentriert.
NSK wurde 1916 in Japan gegründet und eröffnete 1963 das erste europäische Vetriebsbüro in Düsseldorf. In Europa tätigt das Unternehmen einen Umsatz von rund 800 Mio. €. In den fünf europäischen Produktionsstätten und zwölf Verkaufsniederlassungen sind rund 3.000 Mitarbeiter tätig. NSK gehört zu den drei weltgrößten Herstellern von Wälzlagern und ist weltweit die Nr. 1 bei Kugelgewindetrieben. Neben der „European Industrial Business Unit“ ist in Ratingen noch das europaweite Automotive-Geschäft ansässig: NSK entwickelt und fertigt kundenspezifische Wälzlager und komplette manuelle und elektrische Lenksysteme für nahezu alle namhaften Automobilhersteller.