
Mit dem kontinuierlichen Ausbau unserer vier Kerntechnologien Tribologie, Werkstofftechnik, Analysetechnologie und Mechatronik haben wir eine Technologie-Plattform geschaffen, die die Basis für das Produktdesign unserer Wälzlager, Automobilkomponenten und Präzisionsteile bildet.
Durch die Integration dieser Technologien bündeln wir nicht nur das Know-how für die Entwicklung zukunftsweisender Produkte, wir können auch flexibler auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren.
Schmierung ist von entscheidender Bedeutung für Wälzlager, deren Aufgabe es ist, Linear- und Rotationsbewegungen zu unterstützen. Mit verbesserten Schmiermittel- Formeln und Verfahren zur Oberflächenbearbeitung sind wir in der Lage, noch schnellere, leisere und langlebigere Wälzlager zu entwickeln, die auch größten Belastungen standhalten.
Bei der Produktentwicklung sind Analysen – meist Computersimulationen – unerlässlich. Damit simulieren wir das Verhalten von Produkten unter extremen Umgebungsbedingungen und gewinnen wertvolle Erkenntnisse Produktdesign und Fertigungsverfahren.
Werkstofftechnologien werden kontinuierlich weiterentwickelt, um die Funktionalität und Beständigkeit von Wälzlagern zu verbessern. Und NSK ist ganz vorne mit dabei. Unsere Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Bereiche Werkstoffauslegung, Wärmebehandlung, Leistungsbewertung und analytische Beurteilung. Die Ergebnisse aus diesen Forschungen fließen in neue Produkte ein.
Durch die Verbindung von Mechanik und Elektronik entstehen neue, bahnbrechende Lösungen für Hochleistungsmotoren, Steuerungstechnik, präzise Sensorik und biomedizinische mikroelektromechanische Systeme. Mechatronik spielt auch bei der Montagetechnologie für Anwendungen eine Rolle, die hohe Temperaturen, Leistungsdichte und Verlässlichkeit erfordern.
Seit Langem kennen Fachleute die lange Liste der Belastungen und Einflussgrößen, die man berücksichtigen muss, um die Lebensdauer verlässlich prognostizieren zu können. Neu jedoch sind die optimierten Methoden und Verfahren, die NSK entwickelt hat, um diese Prognose-Qualität deutlich zu verbessern.
Bei konventionellen Berechnungsverfahren basiert die Berechnung der Lebensdauer eines Lagers auf genormten Berechnungen, auch bekannt als Katalogmethode. Sie sind festgelegt in der Norm DIN ISO 281, die Parameter sind Lagerbelastung, Drehzahl, Tragzahl und Lagerart. Als Ergebnis resultiert die Lagerlebensdauer L10 bzw. L10h.
Bei dem Software-Programm STIFF von NSK werden neben den o. g. Parametern auch die exakte innere Geometrie des Lagers, das Betriebsspiel bzw. die Vorspannung, die Verformung des Welle-Wälzlagersystems, die Lastzone und die Lastverteilung zwischen Wälzkörpern und Laufbahn berücksichtigt. In diesem Modell sind die Wälzkörper in Scheiben unterteilt. Für jede Scheibe wird eine modifizierte Referenzlebensdauer ermittelt. Diese Angaben werden unter Zuhilfenahme der Zeitanteile jedes Lastfalls aufsummiert. Damit liefert die Software Ergebnisse, die eine kurzfristige Variantenanalyse ermöglichen. Zudem können spezielle Anpassungen des Wälzlagers zeitsparend geprüft werden.
Weitere Verfahren:
· Mit der FEM-Analyse können die Spannungsverteilungen in Wälzlagerbauteilen untersucht werden, etwa zur Optimierung einer Lagerung für eine spezielle Anwendung.
· Die Frequenzanalyse untersucht die Geräuschentwicklung eines Wälzlagers innerhalb einer Anwendung, woraus man auf das Laufverhalten des Wälzlagers schließen kann.
· Das TCOS (Technical Computing On-line Service) ist eine Sammlung von Berechnungsprogrammen zur Online-Analyse und Berechnung von Wälzlagern unter einer
Vielzahl von Parametern.
Hohe Tragfähigkeit, Betrieb in Hochgeschwindigkeitsanwendungen oder unter hohen Temperaturen – NSK Produkte müssen sich oft in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen und Anwendungen bewähren. Unsere Experten arbeiten jeden Tag daran, noch zuverlässigere und effizientere Produkte zu entwickeln. Für eine wirtschaftliche Produktion ohne Ausfallzeiten.