30.08.2008
Die NSK Unternehmensgruppe gibt stolz die Wahl von NSK zu einem der „Global 100 Most Sustainable Corporations" – der 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit – bekannt. „The Global 100" ist eine Liste, die jährlich zusammengestellt und anlässlich des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum) in Davos, Schweiz, veröffentlicht wird.
NSK ist einer der weltweit größten Hersteller von Wälzlagern und damit verbundener Produkte für Linear- und Automobiltechnik. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Tokio, Japan, ist an über 150 Standorten auf der ganzen Welt tätig, einschließlich dreier Standorte in Kanada, deren Hauptsitz sich in Mississauga befindet.
Das Unternehmen ist in Sachen sozialer Unternehmensverantwortung (CSR) branchenführend. Bis Ende 2009 werden alle Fertigungsanlagen gemäß der Norm ISO 14001 zertifiziert sein. Bereichsübergreifen verfolgt NSK dabei eine umfassende Strategie zur soziale Unternehmensverantwortung, die Wert auf Recycling, "grüne" Beschaffungsaktivitäten und unternehmensweite Umwelterziehung legt. „Unsere Aufnahme in die Liste der ;Global 100’ bestärkt uns in unserer langjährigen Überzeugung, dass es für industrielle Herstellerfirmen wie die unsere möglich ist, sozial verantwortlich und nachhaltig zu handeln", erklärte Colin Figgens, Vorsitzender und Geschäftsführer von NSK Kanada. „Letztendlich ist dies eine Verpflichtung, die wir alle eingehen müssen. Unsere Umwelt und deren Ressourcen sind nicht mehr einfach eine Ware, die man nach Belieben kaufen und verarbeiten kann", meinte Figgens weiter.
NSK hat den Lagerherstellungsprozess erheblich vorangetrieben, indem das Unternehmen seine Fertigungsverfahren verfeinert und wichtige Schritte unternommen hat, um Abfälle zu reduzieren, die CO2-Emissionen zu mindern, die Energieeffizienz zu steigern und die Verwendung von schädlichen Chemikalien einzuschränken. In seinem Bericht zur sozialen Unternehmensverantwortung aus dem Jahr 2007 erläutert NSK die aktuellen Ziele für 2010. Sie beinhalten das Erreichen einer Abfallwiederaufbereitungsrate von mindestens 98 %, die Reduzierung der Flüssigkühlmittel mit Zusatzstoffen auf Chlorbasis um 85 % sowie die Minderung der CO2-Emissionen pro Produktionseinheit um 1 % pro Jahr.
Durch die Verwendung neuer Technologien hat das Unternehmen die Nutzung umweltfreundlicher Innovationen aktiv vorangetrieben – so z. B. ein hybrides Solar-Blockheizkraftsystem, das Abwärme aus der Stromerzeugung zum Heizen der Fertigungsanlagen verwendet. Vor kurzem hat NSK Systeme zur Handhabung von Abfallstoffen und chemischen Substanzen implementiert. Bereits im Jahr 2007 führte das Unternehmen ein Informationsaustauschsystem ein, das zur Verbesserung von Erfassung und Analyse aller in NSK-Werken gesammelter Umweltdaten dient.
Außerdem verfolgt NSK eine „Null-Emissions-Strategie". „Null-Emission" ist ein von der Universität der Vereinten Nationen (über ihr „Zero Emissions Forum") angeführtes Konzept, laut dem Unternehmen in der Natur vorkommende nachhaltige Zyklen imitieren. „Nachhaltigkeit hat genau so viel mit Effizienz zu tun wie mit Umweltverantwortung", erläutert Figgens. „Nachhaltige Unternehmen neigen zu einer besseren Handhabung ihrer Märkte, ihrer Produktionsanforderungen, ihrer Leistung – und ihres Abfalls. All diese Attribute sind nicht nur bezeichnend für die Unternehmensverantwortung, sondern auch für die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit. Dank der sozialen Verantwortung des Unternehmens gewinnen wir alle – wir als Unternehmen und wir als Menschen, die wir diesem Planeten zusammenleben."
Die Anstrengungen von NSK in Bezug auf soziale Unternehmensverantwortung (CSR) und sozial verantwortliches Investieren (SRI) haben dem Unternehmen viel Anerkennung von verschiedenen internationalen SRI-Indizes eingebracht (z. B. dem „Dow Jones Sustainability World Index", dem „FTSE4Good Global Benchmark Index", dem „Ethibel Sustainability Index" und dem „Morningstar Japan SRI Index").
Für die Rangliste der „Global 100" wurde NSK aus ca. 1.800 im MSCI-Weltbörsenindex (Morgan Stanley Capital International) notierten Unternehmen ausgewählt. Die Kandidaten werden ausgehend von ihrer Leistung im Umgang mit ESG-Risiken (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen der Branche beurteilt.