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Wälzlager - 2016-09-30

NSK Pendelrollenlager

Pendelrollenlager: Sechs Jahre „Heavy Duty“-Betrieb im Tagebau – ohne Nachschmierung 

14.000 Tonnen Gesamtgewicht, 240 Meter Länge, 40 Meter Breite und eine Höhe von fast 100 Metern: Das sind einige der beeindruckenden Daten und Abmessungen des „Baggers 290“, der seit Ende der 1970er Jahre im Tagebau Hambach der RWE Power AG arbeitet. Pro Tag bewegt er dabei bis zu 240.000 Tonnen Kohle oder Kubikmeter Abraum, die er mit seinem 130 Tonnen schweren Schaufelrad abträgt und über Förderbänder im Oberbau sowie im Beladewagen über die Förderbänder des Tagebaus zum Absetzer transportiert.

Dass die vier zentralen Förderbänder dabei Schwerstarbeit leisten, bedarf keiner weiteren Erklärung. Nicht nur wegen der hohen Fördermengen, sondern auch aufgrund der ungünstigen Umgebungsbedingungen (Staub und Feuchtigkeit) und des 24/7-Betriebs sind sie besonderen Beanspruchungen ausgesetzt. Umso erstaunlicher ist es, dass die zwei NSK-Lager eine Lebensdauer von sechs Jahren erreichten, ohne dass sie auch nur einmal nachgeschmiert wurden.

Aus Gründen der Kostenreduzierung bei der Großgerätewartung haben die Produktverantwortlichen für Fördergurttrommeln bei RWE Power vor sechs Jahren ein Pilotprojekt durchgeführt: In die Antriebstrommel von Band 2 wurde ein abgedichtetes zweireihiges NSK-Pendelrollenlager mit konischer Bohrung eingebaut.

Nun wurde das Lager mit einem Außendurchmesser von 500 mm und einem Wellendurchmesser von 300 mm turnusgemäß ausgetauscht. Nach der Demontage zeigte sich das Pendelrollenlager trotz der hohen und dauerhaften Beanspruchung in hervorragender Verfassung.

Dazu trägt die wirkungsvolle Abdichtung ebenso bei wie das hochwertige, von NSK verwendete Fett und der Lagerwerkstoff „Super-TF“ (STF), den NSK ursprünglich für Wälzlager-Anwendungen in den Anlagen der Stahlindustrie entwickelt hat.

Bei STF handelt es sich um einen carbonitrierten Stahl, der dank eines besonderen Wärmebehandlungsverfahrens einen optimalen Restaustenitgehalt aufweist. Im Vergleich zu konventionellen Wälzlagerstählen ermöglichen Lager aus STF bei sauberem Schmierstoff eine etwa doppelt so hohe Lebensdauer, in Kombination mit Verschmutzungen im Fett kann sich die Lagerstandzeit sogar verzehnfachen.

Die Verantwortlichen von RWE Power AG sind mit der Standzeit von exakt sechs Jahren ohne Nachschmieren sehr zufrieden und sehen sich in ihrer Strategie bestätigt, auch in diesem hochbelasteten Anwendungen abgedichtete Wälzlager mit Lebensdauerschmierung zu testen. 

 

 

Ein Gigant unter den Bergbaumaschinen: Der Bagger 290 im Tagebau Hambach der RWE Power AG.
(RWE Power AG)

 

 

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