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Unternehmen - 2020-09-14

Masayuki Maeda mit dem „Tribology Technology Award“

Tribologie, Analysetechnologie, Mechatronik und Werkstofftechnik: Das sind seit Jahren die vier Kerntechnologien, auf die NSK seine Entwicklungskompetenz fokussiert. Jetzt werden die vier Technologien um eine fünfte erweitert: die Fertigungstechnologie. Damit trägt NSK auch der wachsenden Bedeutung der Digitalisierung – Stichworte IoT/ Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz – Rechnung.

Höhere Drehzahlen, geringere Reibung und damit verbesserte Energieeffizienz, längere Lebensdauer auch bei ungünstigen Umgebungsbedingungen: Das sind zentrale Ziele, die NSK bei der Entwicklung neuer Wälzlagergenerationen verfolgt. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf vier Kerntechnologien, die hier die größte „Hebelwirkung“ zur Verbesserung der Eigenschaften und der Leistung von Wälzlagern versprechen: Tribologie, Analysetechnologie, Mechatronik und Werkstofftechnik.

Jetzt ergänzt NSK die Kerntechnologien um eine fünfte: die Fertigungstechnologie. Aus Sicht des Unternehmens wird es immer wichtiger, Maschinen und Anlagen einzusetzen, die hochwertige Wälzlager mit höchster Präzision und zugleich hoher Effizienz fertigen. Solche Anlagen werden häufig im eigenen Hause entwickelt bzw. optimiert. Denn NSK setzt in seinem internationalen Produktionsverbund mit insgesamt 64 Fertigungsstätten in 13 Ländern auf modernste Fertigungstechnologien, die Digitalisierungsstrategien und Methoden der Künstlichen Intelligenz nutzen, um eine hocheffiziente, flexible und nachhaltige Produktion zu ermöglichen. Der Stellenwert dieser Zukunftstechnologien wird nun durch die Ergänzung der vier Kerntechnologien um die Fertigungstechnologie betont.

Die bekannten vier Kerntechnologien werden in der Zukunft natürlich nicht vernachlässigt. Mit der neuesten Generation der High-Efficieny-Rillenkugellager für Elektromotoren zeigt NSK zum Beispiel, welche Verbesserungen durch intelligente tribologische Entwicklungsarbeit zu erreichen sind. Für diese Lager haben die NSK-Tribologen mit EA7 ein Fett entwickelt, das die innere Reibung in den Lagern reduziert. In Verbindung mit einem optimierten Fettfüllgrad führt dies nicht nur zu deutlich verringerter Reibung und damit höherer Energieeffizienz, sondern auch zu einer Verdoppelung des Serviceintervalls der Elektromotoren.

Die Bedeutung der Tribologie für die NSK-Forschung zeigt auch eine kürzlich verliehene Auszeichnung durch die Japanische Gesellschaft für Tribologie (JAST). Sie verlieh NSK den „Tribology Technology Award 2019“ für ein Forschungsprojekt, das erstmals eine sehr genaue Messung der Schmierfilmstärke und gleichzeitig von Schmierfilmabrissen bei niedrigen Lagerdrehzahlen ermöglicht. Die Erkenntnisse aus diesen Messungen schaffen eine Voraussetzung für die Entwicklung von niedrigviskosen und damit reibungsreduzierten Schmierstoffen, die trotz geringer Viskosität eine lange Lebensdauer der energieeffizienten Wälzlager ermöglichen.

 

Bild: Masayuki Maeda, Mitarbeiter der NSK-Zentralforschung, mit dem „Tribology Technology Award“ der Japanischen Gesellschaft für Tribologie.

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